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Klinik Mölln

1904

Erste Überlegungen zur Errichtung eines öffentlichen Krankenhauses gehen auf das Jahr 1904 zurück. Im Februar 1905 bewilligt der Kreistag die entsprechenden Mittel.

1906

Den Grundstock für die Errichtung des Krankenhauses in Mölln bildet jedoch ein privates Engagement aus der Bürgerschaft der Stadt: Am 29. Juli schenkt die Witwe Dorothea Hoeltich, geborene Meyer, in der vor dem Notar Justizrat August Vielhaack zu Mölln in Anwesenhet des Bürgermeisters Robert Friedrich Molin Oetken vollzogenen Beurkundung der Stadt Mölln einen Betrag von 30.000 Mark. Damit soll der Bau eines öffentlichen Krankenhauses mit der Maßgabe, „demselben den Namen Adolph-Hoeltich-Stift dauernd zu vorwenden“ angeschoben werden.

1911

Am 21. April wird der Grundstein für das Adolph-Hoeltich-Stift gelegt, am 24. Juni des gleichen Jahres findet das Richtfest statt.

1912

Die Stifterin des ersten Krankenhauses, Dorothea Hoeltich, erlebt die Einweihung des nach ihrem Sohn Adolph benannten Hauses nicht mehr. Sie stirbt am 25. Mai 1912 knapp 14 Monate vor der Einweihung.  „Mit stiller Trauer nimmt die ganze Einwohnerschaft an dem Heimgang der „Mutter Hoeltich“, wie sie kurz und herzlich von allen genannt wurde, anteil“, heißt es in dem Nachruf auf die Stifterin in der damaligen Möllner Zeitung vom 27. Mai.

1913

Am 9. August kann das neue Krankenhaus, das 95.000 Mark gekostet hat, eröffnet werden. Es ist von seiner Struktur her aber noch ein Belegkrankenhaus. Erster Chefarzt wird Dr. Relotius (bis 1919), erste Oberin Maria Brunnenberg und erste Hausmeister und Krankenwärter das Ehepaar Pusback.

1917

Der Pflegedienst wird seit dem 1. November vertraglich durch die Altonaer Diakonissen wahrgenommen, also durch konfessionelle Schwestern. Für insgesamt 25 Betten stehen nur zwei Krankenschwestern zur Verfügung. Ein Jahr darauf kommt die dritte, 1919 schließlich die vierte Schwester hinzu. Eine 80-90-Stundenwoche für das Haus- und Pflegepersonal war zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Seltenheit.

1926

Das Krankenhaus hat jetzt 3 Operateure und 5 Krankenschwestern bei einer durchschnittlichen 60-Stunden-Woche und einem Monatsverdienst von 125 Mark für eine Pflegekraft.

1930

Ursprünglich als 25-Betten-Haus konzipiert, wird das Stift durch Um- und Erweiterungsbauten in den Jahren 1929 und 1930 auf 50 Betten aufgestockt. Zugleich entstehen ein neuer Operationssaal sowie eine Röntgenabteilung. 

1953

Am 1. Oktober erhält das Haus offiziell den städtischen Status; statt der Belegärzte gibt es nun erstmals hauptamtlich angestellte Ärzte. Chefarzt wird der Chirurg Dr. Hans Rottmann, die Innere Abteilung leitet Dr. Friedrichs. Die geburtshilflich-gynäkologische Abteilung wird als Belegabteilung weiterhin von Dr. Finke betreut.

1957

Nach Bemühungen für einen Krankenhausneubau wird damit 1957 begonnen. An den Gesamtkosten von rund 2,5 Millionen Mark beteiligt sich das Land Schleswig-Holstein mit einem Zuschuss von 715.000 Mark, der Rest kommt von der Stadt und vom Kreis.

1958

Mit Wirkung vom 1. April 1958 wird der Pflegedienst in städtische Dienste übernommen. Die Altonaer Diakonie hatte bereits 1937 den Vertrag wegen Schwesternmangel kündigen müssen, konnte aber neben dem Mutterhaus „Tabea“ bis 1958 weiterhin die Hälfte der Schwesternschaft stellen. Dann wird schließlich der vollständige Abzug der konfessionellen Schwestern vollzogen. Krankenschwestern und Pfleger werden jetzt – genauso wie die Ärzte – als städtische Bedienstete vom Magistrat der Stadt eingestellt.

1961

Am 16. Mai wird das mit einem Gesamtkostenaufwand von ca. 2,5 Millinen Mark erstellte Haus seiner Bestimmung übergeben. Die ehemalige Frauenklinik am Grambeker Weg wird zugleich aufgegeben. Das neue Haus umfasst in den Hauptabteilungen Innere Medizin und Chirurgie sowie in den Belegabteilungen Geburtshilfe und Gynäkologie mit insgesamt 113 Betten.

1979

Auch dieser Neubau wird durch die medizinische und hygienische Entwicklung erweiterungsbedürftig. Seit 1979 verfügt es über eine interdisziplinäre Intensivstation mit 4 Intensivbetten.

1981

Das Land Schleswig-Holstein genehmigt für Um- und Erweiterungsmaßnahmen im Rahmen einer Funktionserweiterung rund 12 Millionen Mark. Das Haus wird um ein 3. Obergeschoss aufgestockt. Es entstehen mehrere moderne Funktionsräume für die Geburtshilfe, Endoskopie und für die Notfallversorgung. Im Erdgeschoss wird eine Aufnahmestation und eine neue Einheit für septische Operationen eingerichtet. Die zwei bestehenden OP-Säle werden erweitert und vollständig modernisiert. Eine zentrale Bettendesinfektionseinheit rundet das umfangreiche Bauprogramm ab. Zeitgleich wird das Adolph-Hoeltich-Stift von Grund auf renoviert.

1983

Am 11. März 1983 beginnt die Funktionserweiterung offiziell mit dem ersten Spatenstich durch Ministerpräsident Dr. Uwe Barschel. Am 5. Juli setzt der Sozialminister des Landes Schleswig-Holstein die förderungsfähigen Investitionskosten auf zunächst 7,45 Millionen Mark fest.

1985

Mit der Bettenstation im aufgestockten Obergeschoss konnte am 22. Mai und mit der Intensivstation im giebelseitigen Anbau am 5. Juni die ersten Räumlichkeiten der neuen Funktionserweiterung bezogen werden.

1986

Am 1. April wird der 2. Bauabschnitt mit dem Bezug der neuen Funktions- und Aufnahmestation fertiggestellt. 

2000

Fusion des Städtischen Krankenhauses Mölln mit dem DRK-Krankenhaus Ratzeburg und dadurch der Übergang in die DRK-Krankenhaus Mölln Ratzeburg gGmbH.

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